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Minimalinvasive K-Draht- und Schraubenfixierung bei Fersenbeinfrakturen

Time : 2026-08-12

1. Diagnose

Beispielbild: Die CT-Untersuchung zeigt eine verschobene Fraktur der hinteren Gelenkfläche als einzelnes Fragment, die sich für eine minimalinvasive Anhebung und Fixierung mit einer subchondralen Zugschraube eignet.

2. Chirurgischer Zugang

Es kann entweder der Sinus-tarsi-Zugang oder ein minimalinvasiver lateraler Zugang gewählt werden.

3. Reposition

Präoperative Vorbereitung
Der Patient befindet sich in Seitenlage. Unter Bildwandlerkontrolle wird ein Steinmann-Nagel in den hinteren Fersenbeinhöcker eingeführt, der als Joystick zur Wiederherstellung der Fersenbeinlänge dient.

Anhebung des abgesenkten Fragments
Unter fluoroskopischer Kontrolle wird ein kleiner Schnitt (z. B. über den Sinus tarsi) über dem Frakturzentrum durchgeführt. Ein Periostabheber wird eingeführt, um das abgesenkte Fragment anzuheben und die Gelenkkongruenz wiederherzustellen.

Aufrechterhaltung der Reduzierung
Zur Unterstützung der Reposition wird ein Distraktor verwendet, und zur Bestätigung einer ausreichenden Reposition wird eine Durchleuchtung durchgeführt.

Beispielbild: Durchleuchtungsaufnahme, die die Anhebung der hinteren Gelenkfläche mithilfe eines Distraktors durch einen 3 cm langen Schnitt zeigt.


Anschließend werden perkutane Kirschner-Drähte oder Schrauben eingesetzt, um die Reposition zu fixieren; Knochenersatzmaterial kann in den Defekt eingebracht werden, um die Fragmente zu stabilisieren und die Heilung zu fördern.

4. Fixation

K-Draht-Fixierung
Postoperative Röntgenaufnahmen zeigen die Wiederherstellung des Böhler-Winkels, wobei K-Drähte von der hinteren Tuberositas in die hintere Facette eingeführt und der Defekt mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt wurde (durch einen nur 2 cm langen Schnitt).

Die Bilder zeigen die reduzierte hintere Gelenkfläche in zwei Projektionen, die mit Kirschner-Drähten fixiert wurde.

Schrauben- oder Plattenbefestigung
Neben Kirschner-Drähten können zur Fixierung auch perkutane Schrauben oder Platten verwendet werden.

5. Postoperative Behandlung

Zunächst wird eine voluminöse hintere Schiene angelegt, um den Knöchel in einer neutralen Position zu halten, wobei das betroffene Bein zwischendurch hochgelagert wird.

Mit Bewegungsübungen für das Sprunggelenk wird bereits 2–5 Tage nach der Operation begonnen. Zur Vorbeugung von Infektionen im Bereich der Fixierungsstifte wird eine routinemäßige Reinigung durchgeführt.

K Drahtentfernung: frühestens nach 6 Wochen (Beispielbild zeigt den K Drahtstatus nach 6 Wochen).

Belastung: verzögert bis nach Entfernung der Stifte nach 6 Wochen.

Bildgebende Nachuntersuchung: Seitliche und axiale Röntgenaufnahmen werden 6, 12 und 26 Wochen nach der Operation angefertigt.

Zurück:Keine

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